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Mitgliederliste |
Du bist nicht wie jeder andere, dein Studium ist was ganz besonderes, und so konzentrierst du dich darauf irgendwann das Familienimperium deines Vaters zu übernehmen, etwas anderes ist dir nicht im Sinn. Du bist eben jemand, der das durchsetzt was er sich einmal vorgenommen hat. Und gleichzeitig auch niemand der gerne aufgibt. Beziehungen sind bei dir eher oberflächlich, vor allem die romantischen, aber du hast ja deine Freunde, die du von Kindesbeinen an kennst, die alles für dich sind, und noch so viel mehr. Ohne sie wärst du sicher verloren. Dir ist es wichtig, dass du für diese Menschen da bist, alles andere ist dir egal.
Dublin
Gespielt von Moni
18.12.2025, 10:43
25.05.2026, 11:22
25.05.2026, 11:21
The way ou..
The way ou..
Hoi! Ich bin Reid Kirkland und ein waschechter Amsterdamer, auch wenn das mein Name nicht auf den ersten Moment aussagt. Ich bin 37 Jahre alt, habe einen ziemlich trockenen Humor, eine große Klappe und die bemerkenswerte Fähigkeit, selbst aus einer völlig belanglosen Situation eine unterhaltsame Geschichte zu machen.
Ich bin Kapitän eines kleinen Ausflugsbootes auf den Amsterdamer Grachten. Allerdings nicht für die üblichen langweiligen Touren, bei denen Touristen fünfzig Minuten lang Jahreszahlen und architektonische Fakten um die Ohren gehauen bekommen. Ich bietet thematische Rundfahrten an, erzähle absurde Stadtgeschichten, kommentiere das Treiben am Ufer und beantwortet Fragen, die vermutlich niemand sonst stellen würde.
Ich liebe meinen Job. Nicht unbedingt wegen der Boote, sondern wegen der Menschen. Betrunkene Junggesellenabschiede, verliebte Paare, Touristen, die glauben, Amsterdam bestünde ausschließlich aus Coffeeshops, und Rentner, die mich regelmäßig über die richtige Geschichte eines Hauses belehren wollen. Für mich ist das alles kostenloses Unterhaltungsmaterial.
Ich bin ein geselliger, schlagfertiger und manchmal ziemlich unverschämter Kerl. Ich rede gern, lache viel und hab selten ein Problem damit, auf fremde Menschen zuzugehen. Ich bin recht unkompliziert, gelegentlich etwas frech, aber selten wirklich verletzend. Mein trockener Humor kommt besonders dann zum Vorschein, wenn andere Menschen sich viel zu ernst nehmen.
Ich bin keiner, der jedes Gespräch in eine tiefgründige Lebensphilosophie verwandeln muss. Wenn jemand einen schlechten Tag hat, werde ich vermutlich erst einmal einen dummen Spruch machen, einen Kaffee spendieren und anschließend versuchen, das Problem auf meine eigene Weise zu lösen.
Aber ich bin dabei keineswegs oberflächlich. Ich kann gut zuhören, merke mir erstaunlich viele Kleinigkeiten und habe ein ziemlich gutes Gespür dafür, wann jemand tatsächlich Gesellschaft braucht und wann man ihn besser in Ruhe lässt. Mein größtes Problem ist allerdings, dass mein Mund gelegentlich schneller arbeitet als mein Gehirn. Ich sage Dinge, die andere nur denken und wundere mich dann anschließend, warum jemand beleidigt ist.
Amsterdam
Gespielt von Karlchen
18.08.2026, 20:40
Gestern, 16:48
Keine Inplaybeiträge
Du wirkst auf die meisten Menschen wie jemand, der sein Leben vollkommen unter Kontrolle hat. Gute Noten, beliebt auf dem Campus, erfolgreich im Basketballteam und immer dieses selbstsichere Auftreten, das andere fast automatisch beeindruckt. Du kommst aus einer wohlhabenden Familie und hattest schon früh das Gefühl, ständig beweisen zu müssen, dass du der Beste bist. Genau deshalb arbeitest du härter als die meisten und setzt deine Zukunft immer an erste Stelle. Beziehungen passen da oft nicht wirklich rein. Du hältst Menschen lieber auf Abstand, bevor sie dir zu nah kommen, auch wenn du es selbst manchmal gar nicht merkst. Trotzdem bist du kein schlechter Mensch. Du hilfst anderen, gibst Nachhilfe und bist ein loyaler Freund. Nur mit Gefühlen kannst du schlecht umgehen. Sobald alles zu kompliziert wird, ziehst du dich lieber zurück, statt ehrlich zu sagen, was wirklich in dir vorgeht.
Nashville
Gespielt von Kristi
20.05.2026, 18:34
13.07.2026, 21:09
13.07.2026, 21:08
Lights are..
Lights are..
Da er schon als kleines Kind Tiere über alles geliebt hat, stand für Ren seit dem fest, dass wenn er 'mal groß ist' unbedingt etwas mit Tieren machen würde. Mit seinen seit kurzem 27 Jahren hat er seinen Traum von damals verwirklicht und arbeitet nicht etwa als Tierarzt, sondern als Tierpfleger im Seoul Zoo, der zum Seoul Grand Park gehört. Er kümmert sich mit purer Begeisterung um die stets entspannten Capybaras und hat sein Herz ebenfalls an die Dromedare verschenkt. Seine Familie war und ist stets der Meinung gewesen, dass die Bezahlung und das Ansehen einer Arbeit nicht das Wichtigste ist, sondern dass man sie gern und mit Freude daran ausführt. So wundert sich Ren immer noch, dass sein älterer Bruder sich ausgerechnet für den Juristenweg entschieden hat und Anwalt ist.
Eigentlich war seine 1-Zimmer-Wohnung mit kleinem Badezimmer nur für den Übergang gedacht, als er im Zoo angenfangen hatte. Doch noch immer lebt er dort, weil sie die Lage eine perfekte Anbindung an die Bahn hat und er alle Geschäfte in der Nähe hat - außerdem ist sie relativ günstig. Vermutlich liegt es aber auch teilweise daran, dass er ein Gewohnheitsmensch ist und wenn er nicht genügend Platz für seine Bücher hat, dann lagert er die gelesenen eben einfach bei seinem besten Freund oder seinem Bruder. So einfach ist das, oder? Mit das Beste an seiner Wohnung ist es nämlich, dass er ganz in der Nähe seines Bruders und seinem besten Freund lebt und beide zu Fuß erreichen kann.
Da Ren von seiner letzten Freundin hintergangen worden war, hatte er eine Weile - oder besser gesagt fast zwei Jahre - keine Lust mehr auf eine neue Beziehung. In der Zeit sind sogar jegliche Flirtversuche von Frauen und den meisten Männern sofort von ihm abgeblockt worden. Das hat sich mit der Zeit wieder gebessert, dennoch ist er seit dem immer noch Single, was ein halbes Dutzend Jahre bedeutet. Er lebt nun nicht als Mönch im Zölibat, hat aber auch nicht an jedem Finger einen ONS oder eine Affäre, die auf einen Anruf von ihm warten. Das Gute ist jedoch, dass er offen für alles ist und sein Herz deshalb nicht verschlossen hat. Er ist nur etwas unaufmerksam geworden und erkennt echtes Interesse an ihm nur schwerlich, außer ihm wird ein kleiner Hinweis von seinen Freunden gegeben - ein Blick reicht da sogar.
Eigentlich war seine 1-Zimmer-Wohnung mit kleinem Badezimmer nur für den Übergang gedacht, als er im Zoo angenfangen hatte. Doch noch immer lebt er dort, weil sie die Lage eine perfekte Anbindung an die Bahn hat und er alle Geschäfte in der Nähe hat - außerdem ist sie relativ günstig. Vermutlich liegt es aber auch teilweise daran, dass er ein Gewohnheitsmensch ist und wenn er nicht genügend Platz für seine Bücher hat, dann lagert er die gelesenen eben einfach bei seinem besten Freund oder seinem Bruder. So einfach ist das, oder? Mit das Beste an seiner Wohnung ist es nämlich, dass er ganz in der Nähe seines Bruders und seinem besten Freund lebt und beide zu Fuß erreichen kann.
Da Ren von seiner letzten Freundin hintergangen worden war, hatte er eine Weile - oder besser gesagt fast zwei Jahre - keine Lust mehr auf eine neue Beziehung. In der Zeit sind sogar jegliche Flirtversuche von Frauen und den meisten Männern sofort von ihm abgeblockt worden. Das hat sich mit der Zeit wieder gebessert, dennoch ist er seit dem immer noch Single, was ein halbes Dutzend Jahre bedeutet. Er lebt nun nicht als Mönch im Zölibat, hat aber auch nicht an jedem Finger einen ONS oder eine Affäre, die auf einen Anruf von ihm warten. Das Gute ist jedoch, dass er offen für alles ist und sein Herz deshalb nicht verschlossen hat. Er ist nur etwas unaufmerksam geworden und erkennt echtes Interesse an ihm nur schwerlich, außer ihm wird ein kleiner Hinweis von seinen Freunden gegeben - ein Blick reicht da sogar.
Seoul
Gespielt von Rai
16.01.2026, 15:14
26.03.2026, 21:27
26.03.2026, 21:25
Oops, sorr..
Oops, sorr..
Renji Nakatani ist vermutlich nicht der Mann, bei dem man auf den ersten Blick vorsichtiger werden sollte. Er ist höflich, gepflegt und besitzt eine angenehme, beinahe beruhigende Art. Er drängt sich nicht auf, spricht selten lauter als nötig und kann seinem Gegenüber aufmerksam zuhören, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, bereits nach dem nächsten Vorteil zu suchen. Tatsächlich ist genau das eine seiner größten Stärken: Renji beobachtet. Er merkt sich Kleinigkeiten, liest Menschen erstaunlich gut und erkennt oft früher als andere, wann jemand lügt, Angst hat oder etwas zu verbergen versucht. Er muss niemanden einschüchtern, um Kontrolle über eine Situation zu gewinnen. Meist reicht es ihm, die richtigen Fragen zu stellen und den anderen glauben zu lassen, die Entscheidung läge noch immer bei ihm.
Aufgewachsen ist Renji in Osaka in einer Familie, die nach außen hin vollkommen gewöhnlich wirkte. Sein Vater war Geschäftsmann und bewegte sich schon damals in Kreisen, über die innerhalb der Familie besser nicht gesprochen wurde. Renji lernte früh, dass es Dinge gibt, die man nicht fragt, Namen, die man nicht ausspricht, und Menschen, denen man besser mit einem Lächeln begegnet. Seine Mutter war der ruhige Gegenpol zu seinem Vater und bemühte sich lange darum, ihren Kindern ein normales Leben zu ermöglichen. Doch Renji bekam trotzdem mehr mit, als seine Eltern glaubten. Als sein Vater während Renjis Jugend verschwand, veränderte sich sein Blick auf die Welt endgültig. Er begann nach Antworten zu suchen und stieß dabei auf eine Vergangenheit, die weit weniger sauber war, als er es sich hätte vorstellen wollen.
Sein Einstieg in die kriminelle Welt war deshalb auch keine spontane Rebellion gegen seine Familie. Renji stellte vielmehr irgendwann fest, dass ihm diese Welt lag. Er war geduldig, konnte Geheimnisse für sich behalten und besaß ein Talent dafür, Menschen und Situationen einzuschätzen. Aus kleinen Gefälligkeiten wurden Kontakte, aus Kontakten Geschäfte und irgendwann ein Ruf, den er sich nicht mehr so leicht abschütteln konnte. Heute arbeitet Renji nicht als gewöhnlicher Straßenkrimineller. Er ist Vermittler, Organisator und Fixer, bewegt sich zwischen verschiedenen Gruppen und weiß meistens, wen man anrufen muss, wenn ein Problem nicht auf dem offiziellen Weg gelöst werden kann. Drogen gehören ebenso zu seinem Umfeld wie Schmuggel, illegale Geschäfte und Menschen, die lieber seinen Namen wählen, bevor sie eine Angelegenheit selbst in die Hand nehmen.
Dabei ist Renji nicht der Typ, der seine Macht ständig demonstrieren muss. Gewalt ist für ihn ein Mittel, kein Selbstzweck. Er hält sinnlose Brutalität für primitiv und unnötig, was allerdings nicht bedeutet, dass er davor zurückschreckt, wenn es seiner Meinung nach keinen anderen Ausweg gibt. Viel gefährlicher ist seine Fähigkeit, Menschen genau dort zu treffen, wo es ihnen weh tut. Renji kann charmant sein, wenn es ihm nützt, geduldig, wenn jemand Zeit braucht, und sogar ausgesprochen fürsorglich wirken. Nur sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass Freundlichkeit bei ihm automatisch Selbstlosigkeit bedeutet. Er vergisst keine Gefallen und schon gar keine Schulden.
Sein Verhältnis zu Vertrauen ist kompliziert. Renji behauptet gerne, dass Menschen ersetzbar seien und dass man sich besser niemals von jemandem abhängig machen sollte. Gleichzeitig ist er, sobald er jemanden wirklich in sein Leben gelassen hat, beinahe erschreckend loyal. Diese Loyalität kann schnell in Kontrolle und Besitzdenken übergehen, denn loszulassen fällt ihm wesentlich schwerer, als er sich eingestehen würde. Verrat verzeiht er nur selten. Vielleicht auch deshalb, weil er selbst weiß, wie leicht aus Loyalität Verrat werden kann.
Nach Seoul kam Renji zunächst über seine geschäftlichen Kontakte. Verbindungen nach Japan, die teilweise noch auf die Vergangenheit seines Vaters zurückgehen, haben ihm dabei Türen geöffnet, die anderen verschlossen geblieben wären. Er ist jedoch kein klassisches Mitglied der Yakuza und arbeitet auch nicht als bloßer Handlanger irgendeines Clans. Renji bewegt sich lieber zwischen den Strukturen und bewahrt sich seine Unabhängigkeit. In Seoul hat er sich dadurch seinen eigenen Platz geschaffen und ist längst nicht mehr nur der Sohn eines Mannes, dessen Namen andere noch kennen.
Trotz allem besitzt Renji Seiten, die nur selten jemand zu sehen bekommt. Er kann überraschend geduldig mit Tieren umgehen, kümmert sich um Dinge, die niemand von ihm erwarten würde, und erinnert sich an Kleinigkeiten, die andere längst vergessen haben. Er würde vermutlich eher behaupten, zufällig an einer Apotheke vorbeigekommen zu sein, als zuzugeben, dass er jemandem Medikamente gebracht hat. Überhaupt zeigt er Zuneigung lieber durch Handlungen als durch Worte. Große Gefühle machen ihn misstrauisch, sowohl bei anderen als auch bei sich selbst.
Renji lebt nach seinen eigenen Regeln. Er hasst unnötige Aufmerksamkeit, verabscheut es, die Kontrolle zu verlieren, und würde lieber schweigen als eine Lüge auszusprechen, die er später nicht halten kann. Seine größte Schwäche ist vermutlich genau das, was er am liebsten verbergen würde: Er ist nicht so emotionslos, wie er gerne wäre. Unter der kontrollierten Oberfläche steckt ein Mann, der durchaus fühlen kann, vielleicht sogar mehr, als ihm guttut. Nur hat er sich über Jahre angewöhnt, diese Gefühle wegzuschließen, bevor sie jemand gegen ihn verwenden kann.
Was von ihm übrig bleibt, wenn man all die Regeln, Kontakte und sorgfältig errichteten Mauern entfernt, weiß vermutlich nicht einmal Renji selbst. Vielleicht existiert irgendwo noch der Junge aus Osaka, der einmal geglaubt hat, dass man zwischen richtig und falsch unterscheiden kann. Vielleicht ist von ihm aber auch längst nicht mehr viel übrig.
Renji würde darauf vermutlich nur müde lächeln.
Und das Thema wechseln.
Seoul
Gespielt von Nanami*
16.09.2026, 21:08
24.09.2026, 06:31
Keine Inplaybeiträge
"Mein Name ist Rhett Calloway und ich wurde am 18. Oktober 1993 in Queens, New York geboren. Mit meinen 30 Jahren bin ich wohl das, was man einen waschechten New Yorker nennt, auch wenn ich einen großen Teil meines Lebens weit weg von meiner Heimat verbracht hab. Aufgewachsen bin ich in Middle Village, einem kleinen Teil von Queens, in einem kleinen Einfamilienhaus, das meinen Eltern gehört hat. Heute gehört es mir. Reich macht mich das nun nicht. Mit Sicherheit nicht. Aber es ist Zuhause. Auch wenn es nie wirklich geplant war, dass ich ausgerechnet wieder in meinem Elternhaus lande. Doch leider sind meine Eltern verstorben und so habe ich das Haus geerbt. Und ich bin geblieben. In einem Haus, das gefüllt ist mit verdammt vielen Erinnerungen an ein Leben, das ich irgendwann schon hinter mir gelassen hatte.
Einem Leben, zu dem auch SIE gehörte. Ich war jung, verliebt und ziemlich sicher, dass wir auch Jahre später noch zusammen sein würden. Dann führte mich mein Weg aus New York hinaus. Wir versprachen uns, dass unser Abschied nicht endgültig sein sollte, dass wir uns Briefe schreiben würden... Zumindest ich hielt mein Wort. Ich erzählte ihr von meinem Leben, meinen Erlebnissen und davon, wie sehr sie mir fehlte. Tja... Irgendwann kamen keine Antworten mehr... Warum auch immer. Also machte ich weiter. Ohne sie...
Ich verpflichtete mich bei der U.S. Army und wurde Explosive Ordnance Disposal Technician. Spezialisiert auf die Identifikation und Beseitigung explosiver Kampfmittel. Ein Job, für den man Konzentration, Präzision und verdammt gute Nerven braucht. Das war dann auch wohl ungefähr die Zeit, in der auch ich aufgehört hab, Briefe zu schreiben. Aber denkt nun nicht, dass ich es auch nur annähernd geschafft hätte, sie zu vergessen. Weit gefehlt. Sie fehlt mir unendlich und ich denke noch immer jeden Tag an sie.
Heute liegt meine Zeit bei der Army hinter mir. Ich bin wieder in New York, wohne gemeinsam mit meinem American Akita Zeus wieder in meinem Elternhaus in Queens und habe als Firefighter beim FDNY noch mal von vorn angefangen.
Ich bin mir noch immer ziemlich sicher, dass ich sie nun, wo ich wieder hier bin, erst recht nicht vergessen werden kann, aber sie aktiv suchen? Dazu habe ich mich noch nicht durchgerungen, denn ich bin mir sicher. Sie hatte einen Grund, dass sie mir nicht mehr geschrieben hat... Leider..."
New York
Gespielt von Luchs
30.08.2026, 19:28
25.09.2026, 22:59
25.09.2026, 22:58
Flowers fo..
Flowers fo..
Du wachst auf und fühlst dich schwer, als hätte die Nacht dich nicht gehalten, sondern zerkaut. Deine Gedanken kleben an Dingen, die gestern waren, oder vorgestern, oder vielleicht vor einem Jahr. Zeit verschwimmt, wie alles andere auch. Du tust so, als wüsstest du, wer du bist, aber eigentlich bist du nur das Echo von allem, was dir passiert ist. Zuhause ist kein Ort, sondern ein Zustand, den du nicht mehr erreichst. Deine Eltern sehen dich, aber nicht richtig. Du bist da – irgendwie –, aber sie reden lieber über Pläne als über Gefühle. Und du redest gar nicht mehr.
Mit ihm ist es komplizierter. Du willst ihn nicht verlieren, obwohl du längst weißt, dass du dabei bist, dich selbst zu verlieren. Er ist dein Zuhause geworden, obwohl er dich jeden Tag daran erinnert, wie es ist, sich ungeliebt zu fühlen. Und trotzdem bleibst du. Weil es einfacher ist, zu fallen, als loszulassen. Du hoffst, dass irgendwas sich ändert, obwohl du genau weißt: Das hier ist keine Hoffnung. Das ist nur Angst in einem hübscheren Kleid.
Edinburgh
Gespielt von Kristi
11.05.2025, 17:58
27.09.2025, 13:39
27.09.2025, 13:34
I'm breaki..
I'm breaki..
Du arbeitest an einem Ort, an dem das Licht nie wirklich warm wirkt und jede Nacht gleich beginnt und endet. An der Tür stehst du wie eine Grenze zwischen zwei Welten, ruhig genug, um nicht aufzufallen, und gleichzeitig so präsent, dass niemand versucht, dich zu übersehen. Dein Blick ist wach, aber nicht neugierig – eher so, als hättest du gelernt, Menschen in Sekunden zu lesen und dich danach still zu entscheiden, wie viel Abstand nötig ist.
Du sagst selten mehr als nötig. Worte sind für dich kein Werkzeug der Nähe, sondern der Kontrolle. In dir liegt eine dauerhafte Anspannung, die du so gut beherrschst, dass sie von außen wie Gelassenheit wirkt. Doch wer länger hinsieht, erkennt die Müdigkeit dahinter, dieses ständige Aufpassen, als würde etwas jederzeit kippen können.
Dein Leben ist geprägt von Verantwortung, die nie wirklich deine hätte sein sollen. Trotzdem trägst du sie, weil du es immer getan hast. Loyalität ist bei dir kein schönes Wort, sondern eine Last, die dich immer wieder zurückzieht, selbst wenn du längst gehen solltest.
Und manchmal, wenn die Nacht besonders ruhig ist, wirkst du für einen kurzen Moment so, als würdest du selbst darauf warten, endlich rausgelassen zu werden.
New York
Gespielt von Kristi
19.05.2026, 20:00
20.05.2026, 18:34
Keine Inplaybeiträge
Ricardo Mazzola ist ein junger Spezialist in Sachen IT, da er sich schon immer sehr für Computer interessiert hat, hat er sich nach seinem Studium das auch zu seinem Job und Leidenschaft gemacht. Seitdem ist er sehr erfolgreich und hofft auch in dem Unternehmen aufzusteigen. Er liebt es zu verreisen, hätte aber gerne eine Partnerin mit der er dies tun kann, anstatt es alleine zu machen. Allerdings ist er in die Schwester seines Bruders verliebt und kann nicht anders, als sie toll zu finden. Es ist schwierig das stimmt schon, aber er hofft, dass er sie bald noch für sich gewinnen kann. Auch wenn er teilweise nicht wirklich mehr dran glaubt, stattdessen hat er seinen Spaß mit anderen Frauen.
Neapel
Gespielt von Moni
12.01.2025, 20:27
26.08.2025, 12:57
26.08.2025, 12:56
Call to th..
Call to th..
Devil in Disguise oder The Devils Advokat sind wohl die Bezeichnungen, die Richard am besten beschreiben. Als Partner in einer renommierten Anwaltskanzlei, mit Mandanten, die fast jeden Preis zahlen, um vor dem Gefängnis bewahrt zu werden, kann der 45-jährige sich seinen luxuriösen Lebensstil und die Wohnung problemlos finanzieren. Wenn es um seinen Ruf in Los Angeles geht, kommt es wohl darauf an, wen man fragt. Staatsanwälte und die Polizei werden in den meisten Fällen nicht unbedingt ein positives Wort verlieren. Diejenigen, die in diesen Bereichen wissen was für Vorteile es haben kann Richard auf seiner Seite zu haben, behalten das auf jeden Fall lieber für sich, da sie ansonsten vermutlich selbst bald auf seine Künste angewiesen sein würden, sie sich aber nicht leisten könnten. Anders ist es bei seinen Klienten und seinem Geschäftspartner. Sie wissen Richards Können und Loyalität zu schätzen und verkünden das auch gerne öffentlich. Sicher ist, dass beide Seiten sich einig darin sind, dass Richard weiß, was er tut und mit seiner Akribie und Skrupellosigkeit immer ein wichtiger Verbündeter und gefährlicher Gegner ist
Los Angeles
Gespielt von Kati
01.03.2024, 19:12
27.09.2026, 22:01
25.05.2026, 17:55
Irgendetwa..
Irgendetwa..
Ich hatte mich aus Neugier oder aufgrund einer Empfehlung eines Freundes der Theater-AG angeschlossen. Ich bin am Anfang nervös und unsicher, doch ich lernte schnell dazu und zeigt oft mein verstecktes Talent. Die Gruppe hilft mir dabei, meine Stärken zu entdecken und ich mich in der neuen Umgebung wohlzufühlen.
Ich bin neugierig, lernbereit, etwas unsicher. Dazu brauche ich Zeit, um die Mischung aus Zurückhaltung und Enthusiasmus.
Ich bringe frischen Enthusiasmus in die Gruppe und ist offen für jede Aufgabe und neue Herausforderungen.
Aber das sind auch zugleich meine Schwächen, den ich kann, durch die erfahrenen Mitglieder eingeschüchtert werden und benötigt viel Zuspruch und Ermutigung.
Los Angeles
Gespielt von Rebie
10.05.2025, 20:26
09.05.2026, 16:49
09.05.2026, 16:47
And I don’..
And I don’..
Der junge Riku Mheen, wurde in Seoul Südkorea geboren und kam als zweiter Sohn zur Welt, nach seiner Schwester, was die Eltern sehr freute, denn so sahen sie eine Chance, dass er irgendwann auch so berühmt werden konnte wie seine Mutter, die ein J-Pop Star war (sie stammt aus Japan), während der Vater als Anwalt arbeitete. Aber sie hofften natürlich, dass er auch irgendwas in der Richtung machen würde. Auch wenn Riku eher den Plan hat mit seinen Drogen weiterzumachen und daraus ein großes Geschäft zu machen. Für ihn zählen die Hoffnungen und Träume nicht von seinen Eltern, genauso wenig wie deren Glaube des Buddhismus.
Seoul
Gespielt von Moni
05.01.2025, 20:33
16.03.2026, 11:28
16.03.2026, 11:28
This isn't..
This isn't..
Rikuya Hoshino wurde vor siebenundzwanzig Jahren in Japan geboren. Als seine Eltern in die Vereinigten Staaten auswanderten, um sich in Los Angeles zunächst eine sichere Existenz aufzubauen, blieb er bei seinen Großeltern zurück. Was nur als vorübergehende Lösung gedacht gewesen war, zog sich über mehrere Jahre hinweg. Besonders seine Großmutter wurde dadurch zu seiner wichtigsten Bezugsperson, während sein Großvater mit seiner ruhigen und beständigen Art stets im Hintergrund präsent war. Ihr Haus war für Rikuya nicht nur der Ort, an dem er lebte, sondern das Zuhause, an dem er später unbewusst jeden anderen Ort messen würde. Seine Eltern blieben zwar Teil seines Lebens, doch Telefonate und gelegentliche Besuche konnten den gemeinsamen Alltag nicht ersetzen. Mit der Zeit wurden sie zu Menschen, die ihm gleichzeitig vertraut und fremd waren. Als Rikuya schließlich als Jugendlicher nach Los Angeles geholt wurde, bedeutete das für seine Eltern, dass die Familie endlich wieder vollständig war. Für ihn fühlte es sich weniger einfach an. Er ließ nicht nur Japan und sein gewohntes Leben zurück, sondern auch die Menschen, bei denen er tatsächlich aufgewachsen war. In Los Angeles erwarteten ihn Eltern mit längst eingespielten Routinen und ein jüngerer Bruder, der in den Vereinigten Staaten geboren worden war und immer bei ihnen gelebt hatte. Rikuya mochte seinen Bruder und machte ihm daraus keinen Vorwurf, fühlte sich neben ihm jedoch manchmal wie ein später hinzugekommener Gast. Der Jüngere kannte all die gemeinsamen Urlaube, Geschichten und alltäglichen Gewohnheiten, die Rikuya fehlten. Bis heute ist das Verhältnis zu seinen Eltern nicht schlecht, besitzt jedoch etwas beinahe Freundschaftliches. Sie lieben sich, doch die selbstverständliche Vertrautheit eines gemeinsam verbrachten Familienlebens konnte nie vollständig nachgeholt werden.
Auch außerhalb der Familie fiel ihm der Neuanfang schwer. Sein Englisch reichte anfangs nicht aus, um dem Unterricht problemlos zu folgen, und selbst nachdem er die Sprache besser beherrschte, blieb Schule für ihn mit mehr Anstrengung verbunden als für viele seiner Mitschüler. Fachbegriffe, schriftliche Aufgaben und die ständige Sorge, etwas falsch verstanden zu haben, ließen ihn lange glauben, weniger zu können, als tatsächlich der Fall war. Nach seinem Schulabschluss wollte er deshalb nicht sofort an ein College wechseln. Er arbeitete lieber praktisch, mochte technische Abläufe und begann im Bereich der Veranstaltungs- und Projektionstechnik. Anfangs transportierte er Equipment, verlegte Kabel und half beim Aufbau verschiedener Anlagen. Durch seine sorgfältige und zuverlässige Arbeit übernahm er jedoch schnell mehr Verantwortung. Über diesen Weg kam Rikuya schließlich zum Griffith Observatory und erhielt eine feste Stelle im Samuel Oschin Planetarium. Heute überprüft er dort die Projektions-, Ton- und Computersysteme, bereitet Programme vor, richtet neue Shows ein und kümmert sich um Wartungen oder Reparaturen. Meist arbeitet er während der Vorführungen im Hintergrund, was ihm durchaus entgegenkommt. Er muss nicht selbst im Mittelpunkt stehen, um zufrieden mit seiner Arbeit zu sein. Ihm reicht das Wissen, dass die Bilder über die Kuppel gleiten und für die Besucher eine Welt entsteht, die ohne seine Arbeit nicht funktionieren würde. Selbst nachdem er manche Vorführung bereits unzählige Male gesehen hat, bleibt sein Blick gelegentlich noch für einen Moment an der Kuppel hängen.
Rikuya ist ein hilfsbereiter und verlässlicher Mensch, der meist einfach mit anpackt, wenn jemand Unterstützung braucht. Er erwartet dafür weder große Dankbarkeit noch besondere Anerkennung und nimmt gegebene Versprechen ernst. Trotz seiner eher ruhigen Ausstrahlung besitzt er einen ausgeprägten, häufig trockenen Humor und wird deutlich lockerer, sobald er sich bei jemandem wohlfühlt. Er lässt sich durchaus auf spontane oder alberne Ideen ein, überlegt dabei jedoch meistens etwas länger als Menschen, die kopfüber in jede Situation springen. Sein Ehrgeiz äußert sich still. Rikuya muss niemandem etwas beweisen, möchte seine Aufgaben aber wirklich beherrschen und kann überraschend stur werden, wenn er von einer Lösung überzeugt ist. Freude und Zuneigung zeigt er oft durch kleine Gesten, während er Verletzungen oder Unsicherheiten zunächst eher mit sich selbst ausmacht. Nach dem Tod seiner Großmutter war Rikuya nicht mehr in Japan. Sein Großvater konnte anschließend nicht allein im Haus bleiben und zog in eine betreute Wohnanlage, während seine Eltern später gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder nach Japan zurückkehrten. Für den Bruder war der Umzug vor allem ein Abenteuer, für Rikuya dagegen mit zu vielen Erinnerungen verbunden. Seine Eltern leben heute im früheren Haus der Großeltern und müssen es zwangsläufig an ihr eigenes Leben anpassen. Rikuya versteht das und wirft es ihnen nicht vor, doch in seiner Erinnerung gehört dieses Haus noch immer seinen Großeltern. Er würde am liebsten jedes Möbelstück und jede kleine Macke unverändert bewahren. Deshalb möchte er lieber an dem Zuhause festhalten, das er kannte, als zu sehen, was inzwischen daraus geworden ist. Los Angeles ist längst der Mittelpunkt seines heutigen Lebens, während Japan ein wichtiger Teil von ihm bleibt, zu dem er dennoch nicht einfach zurückkehren kann.
Los Angeles
Gespielt von Maby
24.07.2026, 22:13
17.08.2026, 06:40
Keine Inplaybeiträge
Riley liebt die Freiheit und mag festgelegte Dinge nicht so. Er kann mit festen Plänen fürs Leben nicht so viel anfangen. Er ist sportlich, liebt das Meer und die Wellen und lernt gern neue Menschen kennen. Er ist sehr offen und geht auch ohne Probleme auf andere zu. Er ist unkompliziert, aber mit langen Bindungen tut er sich schwer. Vielleicht hat er die Richtige noch nicht gefunden. Riley ist Freiberufler und mag das wirklich sehr. Von früh bis abends zu festen Zeiten im Büro sitzen wäre wohl eher nichts für ihn.
Esperance
Gespielt von Karina
30.04.2025, 23:10
25.09.2026, 18:16
25.09.2026, 18:09
We walked ..
We walked ..
Es ist nicht alles Gold was glänzt, das muss Riven immer wieder erkennen, aber vor allem nachdem sein erster Versuch einer Beziehung völlig gescheitert ist. Seine Familie hat ein hübsches Haus und er liebt das Wetter in Los Angeles, auch wenn er gerne mal mehr reisen würde, aber finanziell konnte sich seine Familie bisher nur in ein Auto setzen und weiter fahren, mehr ist leider nicht drin. Aber irgendwann will der Sportler und Football Spieler mehr erleben, will ein Stipendium bekommen. Denn auch zuhause packt er immer mal wieder an wenn arbeiten anstehen. Er ist und bleibt ein Mensch auf den man sich verlassen kann, aber auch ihn plagen Selbstzweifel und Unsicherheiten, was man sich gar nicht bei dem Goldjungen vorstellen kann.
Los Angeles
Gespielt von Moni
25.04.2025, 08:17
26.08.2025, 14:40
26.08.2025, 13:47
and I’d li..
and I’d li..
Du bist ein offener, extrovertierter Typ, der in London geboren und aufgewachsen ist, jetzt aber in Edinburgh lebt. Mit Mitte 20 studierst du im Master Umweltwissenschaften und hilfst als Tutor jüngeren Studenten, ihre akademischen Ziele zu erreichen. Obwohl du es liebst, im Mittelpunkt zu stehen und dich in sozialen Kreisen wohlfühlst, trägst du oft die Last der Erwartungen deiner Familie mit dir. Dein älterer Bruder ist der perfekte Karrieretyp, während dein jüngerer Bruder und deine Schwester als „Wunderkinder“ gelten. Du fühlst dich oft als der, der dazwischen steckt, aber lässt dich nicht davon unterkriegen. In deiner Freizeit liebst du es, zu fotografieren, vor allem die unerforschten Ecken von Edinburgh und die Natur in Schottland. Du gehst gerne aus, sei es zu Partys oder entspannten Treffen, um den Kopf freizubekommen. Du bist jemand, der sich nicht leicht festlegen lässt – du lebst nach dem Motto „Jetzt oder nie“. Doch trotz deiner offenen Art hast du oft das Gefühl, nicht wirklich voranzukommen und kämpfst mit inneren Zweifeln und der Frage, was du vom Leben eigentlich wirklich willst.
Edinburgh
Gespielt von Kristi
22.01.2025, 19:41
05.02.2025, 20:49
05.02.2025, 20:29
for a mome..
for a mome..
River Yoon ist in Los Angeles geboren und aufgewachsen, in einer Familie, die nach außen ziemlich normal wirkt. Seine Eltern sind aus Südkorea in die USA gekommen, noch bevor er geboren wurde. Sein Vater arbeitet als Architekt, ruhig, geduldig, jemand, der Dinge lieber baut als darüber zu reden. Seine Mutter ist Floristin und hat einen kleinen, gut laufenden Laden, der sich auf Hochzeiten und Events spezialisiert hat. Wenn man River verstehen will, muss man eigentlich bei ihr anfangen. Er ist zwischen Blumen, Lieferungen und spontanen Planänderungen groß geworden. Seine Mutter war nie der Typ, der alles perfekt durchgeplant hat, eher das Gegenteil. Sie konnte improvisieren, aus wenig etwas machen und hatte ein Gespür dafür, was Menschen wirklich wollten, auch wenn sie es selbst nicht genau ausdrücken konnten. River hat oft im Laden geholfen, Sträuße sortiert oder einfach nur daneben gesessen und zugesehen, wie sie mit Kunden gesprochen hat. Diese Art, Menschen zu lesen und ihnen etwas zu geben, das sich richtig anfühlt, hat er von ihr übernommen. Sein Vater war anders. Nicht kalt, aber zurückhaltend. Er hat River viel Freiraum gelassen, ihn nie gedrängt, aber auch selten aktiv geführt. Statt klarer Gespräche gab es eher stilles Verständnis. Wenn River spät abends noch wach war, hat sein Vater sich manchmal einfach zu ihm gesetzt, ohne viel zu sagen. Diese ruhige Präsenz hat River geprägt, aber auch dazu geführt, dass er nie richtig gelernt hat, schwierige Dinge auszusprechen. Die Ehe seiner Eltern war kein Drama, aber auch keine große Liebesgeschichte. Es war ein funktionierendes Miteinander, geprägt von Gewohnheit, Respekt und einem gewissen Abstand. Für River war das lange Zeit normal. Erst später hat er gemerkt, dass ihm etwas gefehlt hat: sichtbare Nähe, echte Auseinandersetzungen, irgendetwas, das zeigt, dass Gefühle auch mal unbequem sein dürfen.
Als Kind war River kein Problemfall, aber auch nicht besonders laut. Er war aufmerksam, hat viel beobachtet und früh angefangen, Dinge zu ordnen, nicht aus Zwang, sondern weil es ihm ein gutes Gefühl gegeben hat. Während andere Kinder chaotisch gespielt haben, hat er angefangen, kleine „Events“ zu planen, hat Dinge verschoben, neu angeordnet, sich vorgestellt, wie etwas wirken könnte. Sein Weg zum Wedding Planner war kein großer Traum, sondern eher eine Entwicklung. Durch die Arbeit seiner Mutter hatte er früh Kontakt zu Hochzeiten, hat gesehen, wie viel hinter diesen Tagen steckt. Nach der Schule ist er in Richtung Eventmanagement gegangen und hat schnell gemerkt, dass ihm Hochzeiten mehr liegen als alles andere. Nicht, weil er besonders romantisch ist, sondern weil er versteht, wie man Emotionen strukturiert, ohne sie kaputt zu machen. Heute arbeitet er bei Velvet Vow Weddings, einer Agentur, die sich auf hochwertige, durchgestylte Hochzeiten spezialisiert hat. Er ist gut in dem, was er tut. Sehr gut sogar. Kunden vertrauen ihm, weil er ruhig bleibt, weil er Lösungen findet und weil er ihnen das Gefühl gibt, gesehen zu werden. Er merkt sich Details, achtet auf Dinge, die andere übersehen, und schafft es, aus Ideen etwas Konkretes zu machen.
Im Job hat er alles im Griff. Privat sieht das anders aus. River wirkt auf viele Menschen ruhig, fast unnahbar. Er spricht nicht viel über sich, zumindest nicht sofort, und entscheidet bewusst, wie viel er preisgibt. Das hat nichts mit Arroganz zu tun – eher mit Gewohnheit. Er ist es gewohnt, erst zu beobachten, bevor er sich öffnet. Gleichzeitig kann er sehr präsent sein, wenn er sich auf jemanden einlässt. Er hört zu, merkt sich Dinge und zeigt Aufmerksamkeit auf eine Weise, die nicht aufgesetzt wirkt. Er ist nicht der Typ für große Worte, aber für kleine Gesten, die genau im richtigen Moment kommen. Was ihn kompliziert macht, ist sein Umgang mit Nähe. Er hat kein Problem damit, Menschen kennenzulernen. Er ist charmant, manchmal auch leicht flirtend, ohne dass es für ihn eine große Bedeutung hat. Aber sobald es ernster wird, zieht er sich oft unbewusst zurück. Nicht, weil er kein Interesse hat, sondern weil er nicht genau weiß, wie viel von sich er wirklich zeigen will. Er hat nie gelernt, wie man Konflikte richtig austrägt. In seiner Familie wurden Dinge eher ausgesessen als ausgesprochen. Das merkt man ihm an: Wenn es unangenehm wird, weicht er aus, wird stiller oder lenkt das Gespräch um. Er ist keiner, der laut wird, eher jemand, der sich langsam entzieht. Was bei ihm schnell zu Missverständnissen führt, ist diese Mischung aus Nähe und Distanz. Er kann jemandem das Gefühl geben, wichtig zu sein, ohne es klar zu benennen. Und genauso kann er sich zurückziehen, ohne es zu erklären. Für ihn ist das kein Spiel, eher ein Selbstschutz, den er nie wirklich hinterfragt hat. Trotzdem ist er kein kalter Mensch. Im Gegenteil. Er hat ein gutes Gespür für andere, kann sich kümmern und übernimmt Verantwortung, wenn es darauf ankommt. Nur bei sich selbst fällt ihm das deutlich schwerer. Dass er ausgerechnet Hochzeiten plant, ist fast schon ironisch. Er glaubt nicht blind an große, ewige Liebe. Für ihn sind Hochzeiten vor allem Momente...intensiv, schön, durchdacht. Ob das danach hält, stellt er selten in den Mittelpunkt. Vielleicht, weil er selbst nie wirklich ein Beispiel dafür hatte.
Und genau da liegt sein Konflikt:
Er bewegt sich täglich in einer Welt voller Gefühle, Versprechen und Nähe, ohne selbst genau zu wissen, wie viel davon er eigentlich zulassen kann.
Los Angeles
Gespielt von Nanami*
19.03.2026, 21:03
23.09.2026, 21:37
16.05.2026, 22:41
The Son Sh..
The Son Sh..
Geboren auf der grünen Insel und doch könnte man nicht glauben, dass der Schwarzhaarige wirklich ein Ire ist. Denn wenn man den Vorurteilen glauben darf, dann sind alle Iren rothaarigen, haben unglaublich viele Sommersprossen und sehen aus wie kleine Kobolde. Wobei eines stimmt wirklich, auch Robert stellt den Feen und den Kobolden immer etwas hin, damit sie zufrieden und satt sind. Er liebt diesen Brauch und hat ihn auch an seine Kinder weiter gegeben. Sein Heimat- und auch Geburtsort ist Wexford, von dort ging es praktisch zunächst an die Uni und dann in die große weite Welt, wo er für einige nahmhafte Kunden Schiffe entworfen hat. Robert versucht stets das Unmögliche möglich zu machen, aber manches geht auch nicht. Auch jetzt hat er wieder einen großen Auftrag an Land gezogen, deswegen ist er wieder zurück in Irland, in Dublin, wo er schon während seiner Studienzeit lebte. Seine Kinder sind groß und das war für ihn auch der Grund, dass er die Scheidung einreichte. Es war schon lange nicht mehr harmonisch zwischen ihnen, aber sie haben für die Kinder durchgehalten. Ob das richtig war, weiß er nicht, aber jetzt kann Robert zumindest wieder freier atmen, auch wenn er noch immer nicht zu geben kann, dass er zwar seine Frau geliebt hat, aber doch eher auf Männer steht.
Dublin
Gespielt von Asmo
26.03.2026, 13:10
14.08.2026, 17:25
Keine Inplaybeiträge
Alles in deinem Leben war perfekt. Deine Familie. Deine Schule. Deine Freunde. Du hättest dir kein besseres Leben wünschen können und dennoch liegt es jetzt in Scherben nach dem deine Eltern & deine Schwester bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Seitdem hast du dich verändert, dein ganzes Leben hat sich verändert. Du hast das schöne Haus in Galway zurückgelassen und bist zu einer Familie in Dublin gekommen die du nicht kennst, doch anscheinend ist das die beste Freundin deiner Mutter gewesen. Jetzt lebst du mit vielen neuen „Geschwistern“ unter einem Dach und weißt gar nicht mehr wo oben und wo unten ist. Alles hat sich verändert, vor allem du. Denn du lachst weniger als früher, du bist nicht mehr so glücklich und wirklich jemanden an dich heran lassen tust du auch nicht, denn wenn dir jemand nahe kommt, dann kannst die Person ja auch wieder verlieren.
Dublin
Gespielt von Kristi
10.03.2024, 11:00
22.08.2025, 18:33
22.08.2025, 18:25
You're min..
You're min..
Die Tage vergehen, ohne dass sie dir etwas bedeuten. Der Rhythmus deines Lebens ist gebrochen, und jeder neue Morgen fühlt sich an wie eine Wiederholung der Leere, die du nicht loswirst. Du versuchst, dich abzulenken – mit der Arbeit, die längst nur noch zur Fassade geworden ist, oder den Bekannten, die nicht wissen, was sie sagen sollen, wenn sie dich treffen. Früher warst du der, der das Lachen brachte, der jede Situation auflockerte, doch jetzt verlierst du dich in Erinnerungen, die schwer auf dir lasten.
Manchmal stehst du auf der Karlsbrücke und blickst hinab auf das kalte Wasser, das dunkel unter dir vorbeizieht. Die Stadt, die einst lebendig und voller Geschichten war, ist zu einem Ort geworden, der dich nur an das erinnert, was du verloren hast. Es sind Momente wie diese, in denen du dich fragst, was von dir übrig bleibt, wenn das, was dich ausgemacht hat, nicht mehr existiert. Du hast alles, was dir wichtig war, verloren – nicht nur sie, sondern auch das Leben, das du mit ihr hättest teilen wollen. Doch irgendwo, tief verborgen, liegt der Gedanke, dass ein Funken von dir noch da ist, und vielleicht, nur vielleicht, gibt es noch eine Geschichte für dich, die du selbst erst finden musst.
Prag
Gespielt von Kristi
06.11.2024, 18:50
27.09.2025, 14:05
27.09.2025, 13:59
You are th..
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